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2023 –
Australien

Unsere Route und wo wir gerade sind:
Stecknadeln (Datum und km) und Route (Datum) anklickbar.
pfeil zoombare Vollbildanzeige mit allen Details


20.

Eurobodalla Region, Sapphire Coast

01. bis 15. April 2025
Σ km 22.931

Australien  First Australians 

Eineinhalb australische Bratwürste, "Oktoberfest-Rotkohl" vom hiesigen Aldi und selbstgemachte Kartoffelklöße, angebraten.







Schwere See.

Ein Pärchen 'Splendid Fairwrens' (Prachtstaffelschwänze). Das Männchen rechts ist "unfertig", das prächtige Federkleid ist noch nicht voll ausgebildet.

Hier wurde uns sofort und gut geholfen (Service A und ein paar "Kleinigkeiten").

Die Maus wollte auch 'mal wieder aufs Foto.

Blasentang, in Massen durch das stürmische Wetter der letzten Tage an den Strand gespült.

Mündung des 'Tomaga River'.





Er hat es gerade nicht mehr ganz zur Tankstelle geschafft. Der Pilot stieg aus und sprach: "Meine Zukunft liegt auf dem Wasser", so die Legende.







'Tuross Head'

Der schöne 'One Tree Point Lookout'.

02.04.2025
Vier Tage Dauerregen veranlassten uns zu einer nochmaligen Planänderung. Wir wollten diese nasse Zeit nutzen und sind wieder zurück südwärts nach Pambula in die von Diana und Brett empfohlene Werkstatt gefahren ('Southern Trucks'). Dort haben wir einen Service A und weitere Sachen nachsehen, bzw. reparieren lassen. Wir sind sofort(!) drangekommen, sie haben gut gearbeitet und zu teuer war dann die Rechnung auch nicht. Sehr zu empfehlen, wenn Ihr mal mit 'was Größerem in der Gegend seit.
Gestern sind wir dann flott neuerlich nach Norden bis 'Bateman Bay' gefahren, haben dort übernachtet und heute, endlich wieder bei Sonnenschein, ging es dann an die langsame und ausführliche Erkundung der Strände und Aussichtspunkte Richtung Süden.
Dass es die letzten Tage ordentlich gestürmt hat, sieht man an den großen Wellen, die immer noch an die Küste laufen und den massenhaft angespülten Seetang. Hier sind die Sandstrände nicht so ausgedehnt wie oben in Queensland und im nördlichen New South Wales, insgesamt schroffer und wegen der vielen Halbinseln und Felsen, haben die relativ kleinen sandigen Buchten dazwischen einen ganz besonderen Reiz.






Gute Fish & Chips in 'Tuross Head'.

Pfuhlschnepfen

Eilseeschwalben

Rotkopfregenpfeifer

Austernfischer

Strandläufer und Strandhüpfer





Schöne Tage auf dem 'Brou Lake Campground' im 'Eurobodalla Nationalpark'.



Bulldoggenameise

Zum Camp fährt man durch diesen herrlichen Eukalyptuswald.

Die Mole in Narooma finden Ohrenrobben toll. Sie lassen sich auch nicht durch die vielen Besucher stören.







'Australia Rock' gleich nebenan.

Vom Aussichtspunkt darüber sehen wir die beiden unsere Weltkarte betrachten. Das passiert häufig und wenn wir anwesend sind, müssen wir oft viele Fragen beantworten und erhalten auch Tipps. Machmal bekommen wir Adressen und werden eingeladen.

Die Brücke über den 'Merriwinga Creek'.



Der 'Little Lake' beim Friedhof von Tilba.

Am herrlichen 'Bingie Bingie Point'.

Die sehr leckeren Burger im von Diana und Brett empfohlenen 'The Dromedary Hotel' in Tilba.



06.04.2025
Wir arbeiten uns weiter langsam die Küste nach Süden hinunter. Dabei fahren, gehen und wandern wir an fast jeden Aussichtspunkt.
Ganz begeistert waren wir von Dalmeny: Wir würden, vorbehaltlich was eventuell noch kommt, hier wohnen wollen. Man kommt sich dort vor, wie in einem hügligen (englischen) Park direkt am Meer. Die meisten Häuser haben direkte Seesicht, eine kleine Stadt (Norooma) in der Nähe, Strände vor der Haustür, einfach geniale Lage.
Zwei Nächte haben wir auf dem 'Brou Lake Campground', genau nur einmalig AUS$ 6,- Buchungsgebühr, verbracht. Abseits schön gelegen im Wald, aber nach 20 m war man schon auf einer langen Sandbank, die eine Lagune vom Meer trennt.
In Narooma haben wir die ersten australischen Robben keine zwei Meter entfernt auf Felsen faul in der Sonne liegen und im Fluss davor herumtollen sehen.
Heute waren wir in Tilba, einem kleinen denkmalgeschützten Dorf, kleine Holzhäuser, mit berühmter Molkerei und vielen Läden, sehr touristisch. Auch hier sind wir ein weiteres Mal einer Burgerempfehlung nachgegangen und es hat sich wieder richtig gelohnt.


'Camel Rock' (Kamelfelsen) bei 'Wallaga Lake Heights'.

'Horsehead Rock' (Pferdekopffelsen) dortselbst.

Neues Flanellhemd: In Norwegen vor fünf Jahren auf den Lofoten in einem kleinen Laden heruntergesetzt (Auslaufmodell) gesehen, aber nicht in der richtigen Größe. Jahrelange Internetrecherchen brachten nichts. Jetzt zufällig bei Patagonia Australien entdeckt, passend, heruntergesetzt, bestellt, geliefert und wirklich sehr gefreut.

Weißbauchseeadler

Sumpfwallaby

Der 'Blue Pool' in Bermagui.







Auch Reparaturen gehören zu unserem Alltag: Wegen Wasserundichtigkeit wird die Dachdurchführung und, weil wir sie nicht mehr nutzen, gleich auch die LTE-Antenne abgebaut, alles gesäubert und die Löcher provisorisch verklebt.

Am 'Congo Point' bleiben wir zwei Nächte, führen obige Arbeit aus und genießen die herrliche Natur.

Rotschnabelmöwe und Rußausternfischer

Raubseeschwalben













'Baragoot Beach' vom 'Cuttagee Point'

Wieder tolle Zufahrt zu einem Campground.



'Wallgoot Gap'



10.04.2025
Fast hätten wir auf dem Zettel mit den Tipps von Diana und Brett einen Hinweis übersehen. Also sind wir 'mal wieder ein Stück zurück und haben uns noch die Gegend zwischen 'Congo Point' und 'Bingie Bingie Point' angesehen. Und wirklich, bei der schon fantastischen Küste, noch ein Sahnehäubchen obenauf. Wartet, bis ihr die Bilder seht.
Wir haben berichtet, dass bei starkem Regen Wasser durch die Dachdurchführung ins Innere tropft. Die Reparatur hat leider nicht geholfen. Da wir den Router zur Zeit ohnedies nicht mehr nutzen und die Antenne unserer Erfahrung nach kaum etwas gebracht hat, haben wir diese und die Dachdurchführung abmontiert, die Stellen gesäubert und vorerst mit Panzerband abgedichtet, bis wir die GFK-Arbeit richtig machen (lassen).
Unser 'Carnet de Passage' (Zolldokument für Fahrzeuge) wurde schon einmal in Australien verlängert und ist jetzt bis Ende Mai befristet. Eine Neuausstellung hängt vom Einverständnis des hiesigen Zolls ab. Drückt uns also ganz fest die Daumen!


Nicht brütendes Prachtstaffelschwanzmännchen



Der 'Boyds Tower', gebaut als Leuchtturm vom namensgebenden Erbauer. Da er keine Genehmigung für diese Funktion bekam, diente er zur Walbeobachtung.

Die letzten Meter hinaus zum 'Green Cape'.



Unser erster Wombat bei dieser Reise.





'Disaster Bay'

'Secret Beach'



Knäuelbinse

Immer bestens ausgestattete und sichere Wege in den Nationalparks.

Angeschwemmte rote Alge und tote Koralle.



Die Mündung des 'Snowy River' bei Marlo, der hierher von seinem Ursprung gut 350 km zurückgelegt hat. Auf unserem Weg zum Mount Kosciuszko haben wir ihn nahe der Quelle überquert.

14.04.2025
Vom 'Haycock Point', wo wir auch übernachtet haben, ging es weiter südwärts über Eden in den 'Beowa National Park'. Dort haben wir den 'Boyd's Tower', gebaut 1847, als Leuchtturm geplant, aber als Walbeobachtungsturm genutzt, und eine kleine ehemalige Walfangstation besucht. Gut, dass wir uns entschieden haben, auch noch die 21 km Schotterstraße hinaus zum 'Green Cape' zu fahren: Ein Leuchtturm, Häuser für die ehemaligen Wärter und das in spektakulärer Natur. Hier ragt nur eine lange Halbinsel in den Ozean, der Blick ist rundum frei. Auf dem Rückweg zu Bertha sind wir noch einem Wombat begegnet, den wir hier draußen nicht erwartet haben.
Tags darauf fuhren wir, mit einem Abstecher nach Mallacoota, bis 'Cann River', wo wir auf dem schönen Stellplatz der Gemeinde kostenlos nächtigen und in der naheliegenden Hotelbar lecker essen konnten.
Über 'Lake Entrance' sind wir jetzt in Bairnsdale gelandet, haben auf der Post Pakete abgeholt, das klappt in Australien sehr gut, und waren gerade eben am 'Point Dawson', den wir demnächst in einem kleinen Drohnenvideo zeigen werden.


Abendstimmung bei 'Lakes Entrance'.

Wir fahren gut 7,5 km hinaus auf den 'Lake King' zum 'Point Dawson', fantastisch.



Wir übernachten dort an einer Bootsrampe, wo auch gefangene Fische ausgenommen werden. Brillenpinguine sehen das ganz genau.

Unterwegs haben wir ein junges Paar getroffen, das uns ihren Wohnort 'Raymond Island', Heimat vieler wildlebender Koalas, ans Herz gelegt hat. Klar fahren wir dorthin, nehmen die für Fußgänger kostenlose Fähre und laufen den 'Koala Trail'.

Schon kurz nach dem Start entdecken wir dieses putzige Exemplar auf einem Eukalyptus.

Rosakakadu

Lachender Hans

Während unseres Spazierganges treffen wir auf dutzende Koalas. Dieser wechselt gerade, unerwartet flott, von einem Eukalyptusbaum auf den anderen.










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